Eine schwierige Aufgabe für alle Beteiligten

Personenschadenrechtliche Ansprüche sind wegen diverser rechtlicher und tatsächlicher Fallstricke sowie der regelmäßig, jedenfalls bei Dauerschäden, hohen Streitwerte eine große Herausforderung für uns.

Komplexe Suche nach dem passenden Vergleich

Bei personenschadenrechtlichen Ansprüchen müssen wir immer wieder ein Dilemma auflösen: Auf der einen Seite die Auseinandersetzung mit den Versicherungen, die natürlich versuchen, die Aufwendungen so gering wie möglich zu halten; auf der anderen Seite steht die/der Geschädigte, deren/dessen Erwartungen, inspiriert von der US-Praxis, regelmäßig auf deutsche Verhältnisse reduziert werden sollen.

Unfallbedingte Beeinträchtigungen des Verdienstes sind als Erwerbsschaden erstattungsfähig. Dies gilt ebenso bei dem sogenannten Haushaltsführungsschaden, wenn der eigene oder Familienhaushalt aufgrund der unfallbedingten Verletzungen nicht oder nur in geringem Umfange geführt werden konnte.



Was sonst noch auf die Betroffenen zukommt ...

Zu dem Komplex der Personenschäden zählen natürlich auch die Heilbehandlungskosten (z. B. Zuzahlung zu Medikamenten, Physiotherapie), sog. vermehrte Bedürfnisse (z. B. bei schwersten Verletzungen behindertengerechter Umbau), entgangener Unterhalt, Beerdigungskosten und insbesondere die richtige Bemessung des Schmerzensgeldes, welches die Praxis unter Heranziehung von Vergleichsentscheidungen bemisst.

Es besteht keine Bindung an solche Tabellen, sie bilden aber gleichwohl eine Entscheidungsgrundlage für die Bemessung, welche ansonsten auf Ausgleich für die Schäden und auf die Genugtuung für das Erlittene gerichtet ist. Hierbei liegt ein Bemessungsschwerpunkt auf Art und Umfang der Verletzung, Schmerzen, Verlauf und Intensität der Heilbehandlung, dem Alter des Verletzten sowie etwaigen Komplikationen und Dauerschäden. Entsprechend muss bei der Suche nach der passenden Vergleichsentscheidung darauf geachtet werden, wirklich vergleichbare (Schwerpunkt-)Verletzungsbilder zu finden.


Info & Download: Reha-Dienste

Übersicht der bislang von der AG Verkehrsrecht offiziell anerkannten Rehabilitationsdienste in Deutschland:
Reha-Dienste (PDF)

Fragen, Anregungen?
Rufen Sie uns an.

0671.48313050

Fax 0671.79496-10

info@anwalt-dr-maus.de

Montag bis Donnerstag: 8 – 12 Uhr und 13 – 17 Uhr
Freitag: 8 – 13 Uhr

Mitgliedschaften